Neue Studie für Spritzguss-Kunststoffe

Ende des letzten Jahres erschien die sogenannte Ceresana-Studie für Spritzguss. Ceresana ist ein weltweit agierendes Marktforschungs-Unternehmen, das sich dieses Mal unsere Branche vorgenommen hatte.

Bestandteile der Studie waren die Verteilung der Spritzguss-Produktion und des Absatzes der Produkte weltweit, aber auch die Verteilung der verwendeten Kunststoffe und schließlich auch die Art der Produkte, die mit unserem Hausverfahren hergestellt werden.

Die wichtigsten Kunststoffe für die Produktion sind nach wie vor Polypropylen (PP) und etwas abgeschlagen das Polyethylen (PE). Der Löwenanteil der Spritzgussprodukte entsteht für die Verpackungsindustrie im weitesten Sinne. Denn hiermit sind nicht nur die Stützklötze für Großpakete gemeint, sondern zum Beispiel auch alle die Behälter für Nahrungsmittel, die auf der Welt verwendet werden.

Als zweiter Absatzmarkt folgt mit sehr dynamischer Entwicklung die Automobilindustrie. Hier rechnet man mit einem Zuwachs von jährlich 3,7% in den nächsten 5 Jahren. Im Verbrauch aller Spritzguss-Produkte liegt Westeuropa inzwischen weit abgeschlagen hinten. Nur noch 14,5% der Weltproduktion wird hier verkauft, knapp der gleiche Wert wie für Nordamerika. Es wundert natürlich niemand, dass der größte Absatzmarkt in der Region Asien-Pazifik liegt. 54% der Spritzguss-Elemente werden hier erfolgreich vermarktet.

Und von welchen Größenordnungen sprechen wir hier eigentlich? Es handelt sich weltweit in jedem Jahr um 55 Millionen Tonnen Kunststoff, die für diese Zwecke erzeugt und genutzt werden.

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