Thermoplaste – Der Hauptwerkstoff bei der Stocker Kunststoff GmbH

Thermoplaste sind faszinierende Stoffe. Je nach chemischer Grundlage sind sie nach dem Guss stabil oder formbar, elastisch oder unnachgiebig.

Wir unterscheiden heute zwischen vielen Thermoplasten. Die in der Öffentlichkeit bekanntesten dürften wohl Polyethylenterephthalat (PET), Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) sein. Und warum? Weil die Menschen diese Abkürzungen von den Wertstoffhöfen her kennen, wenn sie die Plastikflaschen und Verpackungsmaterialien trennen sollen.

Wir bei Stocker arbeiten natürlich mit allen gängigen Thermoplasten, je nach Produkt brauchen wir mal diese, mal jene Haupteigenschaft eines Stoffes.

Abhängig vom Spritzgussverfahren und Verwendungszweck sind alle vier Aggregatzustände der Thermoplaste wichtig.
Fest: Vor dem Erhitzen und nach dem Abkühlen gelten Thermoplaste als fest. Manche Arten sind dabei durchaus flexibel, andere können mechanisch bearbeitet, also z.B. gesägt oder geschliffen werden. Thermoplaste sind sogar schweißbar.
Thermoelastisch: In je nach Material unterschiedlichen Temparaturbereichen kann der Thermoplast hier in der Form verändert werden, aber die Moleküle „erinnern“ sich noch an ihre Grundform und können sie wieder annehmen.
Thermoplastisch: Jetzt wird das Material weich und ist frei formbar. Dieser Zustand ist beliebig wiederholbar und damit für die Wiederverwendbarkeit der Thermoplaste wichtig.
Flüssig: Bei weiterer Erhitzung verflüssigt sich der Thermoplast und zersetzt sich anschließend in Kohlenstoffe also die Grundbestandteile.

Und welches ist der dienstälteste Thermoplast? Es ist das gute alte Zelluloid, das bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Hergestellt aus einer Mischung zwischen dem Harz des Kampferbaums und der sogenannten Schießbaumwolle konnten damals erstmals Luxusmaterialien wie Elfenbein, Ebenholz und Bernstein nachgeahmt und in Massenfertigung hergestellt werden.

Scroll Up