Spritzgussteile aus Kunststoff

Fertigung - Stocker Kunststoff

Fertigung

Technologie die überzeugt.

Unser Maschinenpark ist unser Kapital & unser Wissen dahinter bringt uns zum Erfolg.

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Produkte - Stocker Kunststoff

Produkte

Hochpräzise Spritzgussteile.

Wir führen auch Umsetzungen von Präge- und Montagearbeiten sowie Verpackungen aus.

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Stocker Kunststoff

Das Unternehmen

Stocker Kunststoff GmbH

Qualitätsmanagement nach den aktuellsten Standards. Eine Entwicklung die 1957 begann.

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Hochpräzise Spritzgußteile in Klein- und Großserien.

unter Verwendung aller gängigen Thermoplasten:
ABS | PA | PA6.0 | PA6.6 | PC | PE | PMMA | POM | PP | PPN | PS | und mehr

 

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Geschichte des Kunststoffs und der Spritzgussteile

Die Geschichte der Kunststoffteile ist eng mit der Geschichte und der Erfindung des Spritzguss-Verfahrens verzahnt. Nachdem der Amerikaner Goodyear (ja, der bekannte Reifen-Goodyear) im Jahre 1839 die Herstellung von Gummi aus Kautschuk entdeckt hatte, dauerte es noch einmal dreißig Jahre, bis mit dem Zelluloid der erste stabile und fast echte Kunststoff entwickelt wurde. Nur fast echt, denn er enthielt noch Bestandteile aus natürlicher Baumwolle. Und wie so oft, war es ein Preisausschreiben, das die Erfinder beflügelte. Es ging um einen preiswerten Ersatz für das Elfenbein, aus dem, unter vielem anderen, die Billardkugeln hergestellt wurden. Über 12000 Elefanten pro Jahr wurden damals nur für Billardkugeln getötet.

Die erste Spritzgussmaschine für Spritzgussteile

Wohl auch deswegen brauchte der Amerikaner John Presley Hyatt auch nur drei Jahre, bis er 1872 die erste Spritzgussmaschine vorstellte. Eine erste Produktlinie für Spritzgussteile aus Kunststoff nahm ihren Weg. Allerdings waren diese Spritzgussteile auch ziemlich gefährlich. Wegen ihres hohen Gehalts an Schießbaumwolle waren sie nicht nur feuergefährlich, nein, selbst beim Billardspiel knallte es manchmal ordentlich, wenn die Kugeln aufeinanderprallten. Der erste ganz echte Kunststoff war dann das Bakelit, ein Phenolharz, das der belgische Chemiker Leo Baekeland 1907 erstmalig entwickelte. Schon 1909 begann die erste industrielle Massenproduktion des begehrten Materials, und der Spritzguss verbreitete sich weltweit. Sie alle kennen das Bakelit noch von den ganz alten Stromleitungen, als nichtleitender Kunststoff wurde Bakelit in Form von Spritzgussteilen in der aufblühenden Elektroindustrie eingesetzt.

Kunststoff – wissenschaftlich erforscht

Um 1917 war es dann ein Deutscher, der Chemiker Fritz Staudinger, der die eigentliche innere Struktur der Molekülketten in Kunststoffen beschrieb. Er hatte die langkettige Verknüpfungsform der sogenannten Polymere (Grundstock für Spritzgussteile) entdeckt, die die Basis für weitere Kunststoff-Entwicklungen in der chemischen Industrie darstellte. 1953 erhielt er dafür den Nobelpreis. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts trieb eine deutsche Firma die Kunststoffproduktion entscheidend voran. Die Firma Coroplast aus Wuppertal produzierte und verarbeitete das berühmte PVC zu vielerlei Anwendungsformen. Aber erst Mitte der fünfziger Jahre, nach wichtigen Durchbrüchen in der Polymerforschung und –entwicklung setzten Spritzgussteile aus Duroplasten, Elastomeren und Thermoplasten, den drei großen Kunststoffteile-Werkgruppen, zu ihrem Siegeszug an. Denn sie waren unschlagbar billig herzustellen. Und genau zu dieser Zeit beginnt auch die Geschichte der Firma Stocker Kunststoff.

Die Stocker Kunststoff GmbH – Perfekte Spritzgussteile von Anfang an

Richard Stocker hatte in seinem Studium bereits erkannt, welch große Chancen in der industriellen Herstellung von Spritzgussteilen aus Kunststoff steckten. Dennoch war eine Unternehmensgründung in den fünfziger Jahren kein leichtes Unterfangen. Gerade im ländlichen Bereich in der Umgebung von Wasserburg im Landkreis Rosenheim gestaltete es sich nicht leicht, Interesse und Begeisterung für eine neuartige Technologie zu wecken. Das galt für geschulte Mitarbeiter genauso wie für potentielle Kreditgeber und die in den kleinen Gemeinden sehr wichtigen Anrainer und Gemeinderäte. Dennoch gelang es Herrn Stocker mit der ihm eigenen Überzeugungskraft und Durchsetzungsfähigkeit alle Widerstände aus dem Weg zu räumen und seinen Traum von einer eigenen Spritzgussproduktion und der Herstellung von Spritzgussteilen aus Kunststoff zu realisieren. 1957 war es dann soweit. Er gründete die Stocker Kunststoff GmbH und führte das Unternehmen stolze 40 Jahre, bis ihn Mitte der neunziger Jahre sein Sohn Florian Stocker in der Geschäftsleitung ablöste. Trotz der rasant wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland gelang es ihm nicht nur, die Firma zu erhalten und auszubauen, sondern auch die immer kürzer werdenden Modernisierungszyklen in der Entwicklung von Spritzgussmaschinen und damit den Produktionstechniken von Spritzgussteilen mitzutragen und in der eigenen Firma zu realisieren. Florian Stocker führte die Firma als alleiniger Inhaber durch die krisengeschüttelten Anfangsjahre des neuen Jahrtausends, bis er 2012 seinen Sohn Michael in die Geschäftsleitung aufnahm. 2007 konnte das Unternehmen 50-jähriges Jubiläum feiern, in dieser Branche sicherlich ebenso eine Ausnahme wie auch ein großer Ansporn für die weiteren Generationen eines so traditionellen Familienunternehmens.

Maschinenpark, Produkte und die Werkzeugherstellung für Spritzgussteile

Stetig weiterentwickelt im Fortschrittsdenken Florian Stockers verfügt die Stocker Kunststoff GmbH heute über neun modernste Spritzgussmaschinen mit Schließkräften zwischen 25 und 100 Tonnen. Mit ihnen produziert sie Spritzgussteile zwischen 0,1 und 250 Gramm Gewicht für praktisch alle gewerblichen und industriellen Bereiche, in denen Spritzgussteile heutzutage zum Einsatz kommen. Die verwendeten Materialien kommen natürlich aus den Werkstoffgruppen der technischen Thermoplasten, der Elastomere und aller Standardthermoplasten. Stocker beliefert von Untersteppach bei Edling eine große Bandbreite unterschiedlicher Kundengruppen. Seien es Spielzeugfabrikanten, Haushaltsgerätehersteller, die Verpackungsindustrie oder die hoch anspruchsvolle Vermessungs- und Lasertechnik, Florian und Michael Stocker haben zusammen mit ihren hochambitionierten Mitarbeitern noch jeden Auftraggeber zufriedengestellt.
Bei der Entwicklung und Herstellung der Werkzeuge für das Spritzgießen arbeitet die Stocker Kunststoff GmbH in enger Partnerschaft mit der Heise Formenbau GBR in Grafing bei München. Ganz in der Nähe gelegen, arbeiten die Entwickler und Konstrukteure beider Firmen gemeinsam an den Herzstücken jeder Spritzgussproduktion. Das Werkzeug, also vereinfacht ausgedrückt, die Hohlform oder Schablone, wird mit dem flüssigen Kunststoff gefüllt und seine zwei Teile maschinell zusammengepresst. Nach dem Erstarrungsvorgang öffnet sich das Werkzeug und wirft das fertige Spritzgussteil aus. Die Entwicklung eines Werkzeugs erfordert heutzutage modernste Rechentechnik, 3D-Software und feinste CAD-Konstruktion. Ein anspruchsvolles Werkzeug besteht aus Dutzenden von Einzelteilen, um die komplexe Formgebung und Hohlraumverteilung eines Spritzgussteils erzeugen zu können. Speziell bei kleineren Serien von nur einigen Tausend Stück stellt das Werkzeug damit den größten Kostenfaktor für die Spritzgussproduktion dar. Die Heise Formenbau hat sich voll auf die Werkzeugherstellung spezialisiert und kann auch schwierige Entwicklungen in kürzester Zeit realisieren. Denn auch beim Spritzguss ist Zeit nun mal ein entscheidender Kosten- und Wettbewerbsfaktor.

Und die Zukunft?

Bei der Stocker Kunststoff GmbH jedenfalls werden die Kunden auch noch in geraumer Zeit ihre Spritzgussteile aus Kunststoff in hervorragender Qualität zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis erhalten. Ein partnerschaftliches Verhältnis zum Kunden, eine ausführliche Beratung und eine Zuverlässigkeit, die sich über fast 60 Jahre entwickelt und tief verwurzelt hat, zeichnen dieses Unternehmen aus. Nehmen Sie einfach Kontakt auf, Sie werden wirklich zufrieden sein.

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Für technische Informationen zu den Begriffen Spritzgussteile, Spritzguss, Werkzeugbau oder Formenbau nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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